Tag 26 und 27 – 13.09. und 14.09.2026

Tag 26 – 13.09.2026

Es gibt Tage, da passiert nicht viel. So ein Tag war heute. Mein Tagesziel war Muros de Nalon. Und unterwegs gab es zwei „Highlights“. Da an diesem Tag nicht viel los war, habe ich einen kleinen Abstecher nach Las Vegas gemacht. Ohne die Lichter, ohne das Zocken. Also doch kein Highlight.

Das zweite ungewöhnliche Ereignis war ein einsames Schwein auf der Straße, das mit der Schnauze im Dreck wühlte.

Die Herberge war aber sehr nett. Es gab mal wieder ein gemeinsames Abendessen bei sehr freundlichen Hospitaleros.

Tag 27 – 14.09.2026

Der nächste Morgen startete dann ebenfalls mit einem gemeinsamen Essen. Wieder einmal startete ich unmotiviert in den Tag. Das hatte zur Folge, dass ich bereits am Morgen zu viel am Handy war. Am Vortag hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und dort setzte ich heute auch wieder an, nachdem ich das Handy weggesteckt hatte.

Es standen mir noch einige Kilometer bevor bis Santiago de Compostela. Und so, wie die letzten Tage liefen, konnte es nicht weitergehen. Ich erlaubte mir kürzere Etappen, um den Druck rauszunehmen. Zeitgleich war ich ziellos unterwegs. Ich handelte mich von Tag zu Tag. Keine richtigen Kontakte, nur das Tagesziel vor Augen. Ich fragte mich, ob längere Etappen – trotz mangelnder Motivation – eine Lösung sein können. So würde ich meinem großen Ziel, dem Erreichen von Santiago de Compostela, schneller näherkommen. In meinen kleinen Pausen machte ich Pläne, wie weit ich wann laufen kann. Und zumindest für diesen Tag hat mich das motiviert und am Ende habe ich 35 km runtergespult.