Tag 23, 24 und 25 – 10.09., 11.09. und 12.09.2026
Jetzt fasse ich mal 3 Tage zusammen, da ich neben zwei kurzen Tagen auch einen Tag Pause in Oviedo gemacht habe.
Tag 22 – 10.09.2026
Der Tag war sehr kurz, ohne dass etwas Nennenswertes passiert ist. Der Morgen war ruhig. Die ersten verließen bereits die Herberge, bevor ich aufgestanden war. Ich hatte alle Zeit. Und so ging ich erst gegen halb 8 los und startete mit einem kleinen Anstieg und einem ungeplanten Umweg. Die Aussicht hat sich aber durchaus gelohnt …
Gegen Mittag habe ich dann Oviedo erreicht und bin schon etwas durch die Stadt gelaufen. Aber gegen 15 Uhr hatte ich auch schon im Hotel eingecheckt. Der Fokus während des restlichen Tages lag auf meiner Regeneration.

Tag 23 – 11.09.2026
Selten hatte ich auf dem Camino so einen angenehmen Start in den Tag wie an diesem Tag. Ich konnte ausschlafen und hatte zur Abwechslung mal ein richtiges Frühstück. Wenn Herbergen ein Frühstück anbieten, aber auch in vielen Cafés, ist das Frühstück mit viel Marmelade schon eher süß gehalten.

Danach ging es wieder aufs Zimmer zum Ausruhen. Erst gegen Mittag bin ich dann noch einmal in die Stadt, um eine große Kapelle samt eines kleinen Museums zu besuchen. Die Kirche und die Sammlung an Antiquariaten ist schon beeindruckend. Auch wenn es sich bei einigen Ausstellungsstücken um Replikate handelte – die Originale sind sicher verwahrt – ist der Wert enorm. Kein Wunder, dass der christlichen Kirche ein riesiges Vermögen nachgesagt wird.

Nach dem Besuch der Kathedrale bin ich durch die Stadt gelaufen. In der Stadt war für ein paar Tage ein größeres Fest mit Live-Musik und verschiedenen Attraktionen und Ständen. Da es noch früh am Nachmittag war, war die Stadt aber noch recht leer. Nach einem kleinen Abendessen ging es dann wieder ins Hotel zum Entspannen. Am nächsten Morgen sollte es immerhin weitergehen.

Tag 24 – 12.09.2026
Zu Beginn der Etappe habe ich aufgrund der Lage des Hotels eine andere Route genommen, die einige Höhenmeter über der eigentlichen Strecke lag. Aber für die Aussicht hat es sich gelohnt.

Allerdings habe ich deswegen vor allem auf den ersten Kilometern keine Pilger getroffen. Aber auch ansonsten war der Tah sehr ruhig, bis ich die Herberge erreicht habe. Dort war es ebenfalls sehr ruhig und viele Betten waren nicht belegt. So vergingen die Tage um Oviedo also recht schnell und ruhig.
