Tag 1.1 – 18.08.2026

Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht (4 Stunden im Flugzeug und auf dem Flughafen) bin ich um 8:30 in Irun angekommen. Ein kleiner Snack zum Start in den Tag, gefolgt von 5 km zum Startpunkt auf der Brücke Santiago Nazioarteko Zubia, der Grenze zwischen Spanien und Frankreich.

Von Irun über Hondarribia und Arkolla nach Irun

Ja, es ist kein Tippfehler. Am ersten Tag ging es über die Berge nach Hondarribia. Eine Stadt an der Küste, ein paar Kilometer von Irun entfernt. Dieser Ort liegt nicht am Jakobsweg, ist aber einen Abstecher wert. Die Altstadt ist teilweise geprägt von Bauten aus dem Mittelalter. Gut instandgehalten und saniert. Höhepunkt war für mich die Church of Santa María de la Asunción y del Manzano. Eine prachtvolle Kirche mit vielen Details.

Nach Hondaaribia ging es weiter auf dem Jakobsweg mit dem Ziel, die erste Unterkunft zu erreichen. In dem Reiseführer, den ich nutze, war die Beschreibung etwas irreführend, weshalb es eine Weile gedauert hat, bis ich den richtigen Ort gefunden habe. Ärgerlich war dann aber vor allem, dass diese Herberge seit einiger Zeit nicht mehr existiert. So blieben mir 2 Möglichkeiten: abends um 17 Uhr weiterziehen und schätzungsweise 10 km laufen oder umkehren. So endete der Tag dort, wo er am gleichen Tag begann.